Einblicke – Es handelt sich um ein laufendes Reallabor.

KI-Reallabor des KI-Kompetenzzentrum Medien (KI.M)

Themenfeld Medien

Erprobungsort 81737 München

Start 05.06.2025

(Reallabor ist auf Dauer angelegt.)

Worum geht es in dem Reallabor? Welche Innovation (Technologie, Produkt, Dienstleistung, Ansatz) wird unter realen Bedingungen erprobt?

Mit dem KI.M (KI-Kompetenzzentrum Medien) hat Bayern seit Anfang Juni 2025 ein neues Kompetenzzentrum für KI in den Medien. Das KI.M, das durch die Bayerische Staatskanzlei gefördert wird, ist eine gemeinsame Initiative der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und ihrer Tochter, der Medien.Bayern GmbH. Als Leuchtturmprojekt für KI im Medienbereich made in Bayern bietet das KI-Reallabor des KI.M eine einzigartige Innovations- und Testumgebung für generative KI in den Medien. Es ist das EU-weit erste KI-Reallabor für Medieninnovationen, das nach Inkrafttreten der EU KI-Verordnung in Betrieb genommen wurde

Im KI-Reallabor des KI.M werden Machbarkeitsstudien mit Bewerbern/Partnern durchgeführt.  Dafür stehen leistungsstarke KI-Hardware und erfahrene Entwickler:innen des KI.M zur Verfügung.
Das KI-Reallabor des KI.M ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung der digitalen Souveränität und der Medienvielfalt in Deutschland und Bayern. Das Reallabor wird auf einer lokalen, souveränen Infrastruktur betrieben. Durch die Entwicklung eigener KI-Lösungen leistet die bayerische Medienbranche einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung einer lebendigen und vielfältigen Medienkultur im Freistaat. 

Wird bzw. wurde für das Reallabor ein rechtlicher Spielraum (z. B. in Form von Ausnahmegenehmigungen, Experimentierklauseln) genutzt bzw. ist dieser Spielraum erforderlich?

Nein.

Können aus dem Reallabor wichtige Erkenntnisse mit Blick auf die künftige Regulierung der erprobten Innovation abgeleitet werden?

Ja, und zwar:

Die Gewinnung von Erkenntnissen für die künftige Regulierung und Aufsichtspraxis ist ein zentraler Mehrwert des Reallabors. Im Reallabor wird sichtbar, wie abstrakte rechtliche Vorgaben in der redaktionellen Praxis überhaupt umsetzbar sind. Diese Erkenntnisse sind enorm wichtig, um zu bewerten, ob bestehende Regulierungen praxistauglich sind oder angepasst werden müssen. Aufsichtsbehörden wie die BLM können durch die Begleitung der Reallabor-Projekte ein tiefes technisches Verständnis aufbauen.

Inwieweit sind bzw. waren Behörden am Reallabor beteiligt?

  • Eine oder mehrere beteiligte Behörden treiben die Erprobung voran, z. B. indem sie bei der Vernetzung von und Kooperation mit Stakeholdern unterstützen.
  • Erkenntnisse aus dem Reallabor werden regelmäßig an eine oder mehrere beteiligte Behörden übermittelt.
  • Eine oder mehrere beteiligte Behörden sind bestrebt, den Transfer der erprobten Innovation in den Regelbetrieb politisch und/oder regulatorisch zu unterstützen.

Namen der Behörden: Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)

Wird bzw. wurde das Reallabor durch öffentliche Fördermittel (teil-)finanziert?

Land

Name des Förderprogramms: Förderung des KI-Kompetenzzentrum Medien durch die Bayerische Staatskanzlei und die BLM

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