Einblicke – Es handelt sich um ein laufendes Reallabor.

100 m Zukunft

Themenfeld Stadtentwicklung, Smart Cities

Erprobungsort 10623 Berlin

Start 20.10.2025

(Reallabor ist auf Dauer angelegt.)

Worum geht es in dem Reallabor? Welche Innovation (Technologie, Produkt, Dienstleistung, Ansatz) wird unter realen Bedingungen erprobt?

Das Reallabor "100m Zukunft" schafft ab 2026 eine "Musterstraße", in der diese Lösungen in der Realität getestet und von relevanten Akteuren wahrgenommen und weitergedacht werden. Es wurde von der IHK Berlin gemeinsam mit dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf initiiert. Ziel ist es, die Stadt als klimaneutrale Metropole voranzubringen und Innovationen direkt im öffentlichen Raum unter realen Bedingungen zu erproben. Dabei sollen Lösungen entwickelt werden, die nicht nur lokal wirken, sondern auch als Modell für andere Städte dienen können. Zentral sind die Themenfelder Nachhaltige Mobilität & lokale Energieproduktion, Abfall- und Ressourcenmanagement, urbane Gesundheit sowie urbane Ernährungssysteme. Für diese Bereiche werden im Rahmen von Challenge-Prozessen Ideen gesucht, die anschließend in Prototypen umgesetzt und vor Ort getestet werden. Die Zielgruppe dieser Challenges umfasst Start-ups, etablierte Unternehmen, Vereine, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie wissenschaftliche Einrichtungen. Ab Mitte 2026 sollen die Prototypen auf der Fasanenstraße sichtbar und erlebbar werden. Damit schafft "100 m Zukunft" einen Raum für Co-Kreation, Vernetzung und praxisnahe Experimente, die Berlins Weg zur klimaneutralen Stadt beschleunigen und gleichzeitig übertragbare Lösungen für andere Kommunen entwickeln können.

Wird bzw. wurde für das Reallabor ein rechtlicher Spielraum (z. B. in Form von Ausnahmegenehmigungen, Experimentierklauseln) genutzt bzw. ist dieser Spielraum erforderlich?

Ja, und zwar:

Da das Projekt auf einem "offenen" Call in die Wirtschaft basiert, ist noch nicht abzuschätzen, welche rechtlichen Spielräume für die zu erprobenden Innovationen erforderlich sein werden. Die ggf. erforderlichen Spielräume werden im Rahmen des Matchmakings unter Beteiligung des Bezirks ermittelt.

Können aus dem Reallabor wichtige Erkenntnisse mit Blick auf die künftige Regulierung der erprobten Innovation abgeleitet werden?

Ja, und zwar:

Es werden Erkenntnisse für mehrere Themenbereiche erwartet, zum Beispiel mit Blick auf Energieerzeugung, Abfallrecycling in kleinen urbanen Räumen oder neuartige nachhaltige Gehwegsteine.

Inwieweit sind bzw. waren Behörden am Reallabor beteiligt?

  • Eine oder mehrere beteiligte Behörden treiben die Erprobung voran, z. B. indem sie bei der Vernetzung von und Kooperation mit Stakeholdern unterstützen.
  • Erkenntnisse aus dem Reallabor werden regelmäßig an eine oder mehrere beteiligte Behörden übermittelt.
  • Eine oder mehrere beteiligte Behörden sind bestrebt, den Transfer der erprobten Innovation in den Regelbetrieb politisch und/oder regulatorisch zu unterstützen.

Namen der Behörden: Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf (Co-Challenge-Geber und zentraler Partner); Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe

Wird bzw. wurde das Reallabor durch öffentliche Fördermittel (teil-)finanziert?

Nein, und ist nicht geplant

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